WM-Bronze für deutsches Nationalteam im Eisspeedway

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Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung hat die deutsche Eisspeedway-Nationalmannschaft bei der FIM Ice Speedway of Nations am 12. April 2026 in Heerenveen die Bronzemedaille gewonnen. Das Team des DMSB bestätigte damit seine positive Entwicklung auf internationaler Ebene und setzte im Kreis der führenden Nationen ein starkes Zeichen. Den Weltmeistertitel sicherte sich Finnland vor Schweden.

Für Deutschland gingen Max Niedermaier und Christoph Kirchner an den Start, Maximilian Niedermaier gehörte als Reservefahrer zum Aufgebot. Bereits im Vorfeld war die Zielstellung klar formuliert: Der Gewinn einer Medaille sollte möglich sein. Entsprechend hoch war die Konzentration der Mannschaft, die sich trotz schwieriger Rennverläufe, Zwischenfälle und personeller Belastungen im Verlauf des Wettkampftages behauptete.

Besonders im entscheidenden Abschnitt um Platz drei zeigte das deutsche Team Nervenstärke und kämpferische Qualitäten. Mit großem Einsatz und mannschaftlicher Geschlossenheit gelang es, sich im direkten Vergleich um den Podestplatz durchzusetzen und den Bronzerang erfolgreich abzusichern. Damit wurde ein Auftritt belohnt, der sowohl sportlich als auch hinsichtlich Moral und Einsatzbereitschaft überzeugte.

Foto: Inn Isar Team

| „Wir haben das Zeug, unter die ersten 3 zu kommen."
Bernd Sagert

Aus Sicht des deutschen Bahnsports ist dieser Erfolg auch eng mit der Arbeit im Umfeld der Nationalmannschaft verbunden. Bernd Sagert, der laut DMSB als Teammanager für den Bereich Eisspeedway verantwortlich ist, hatte im Vorfeld bereits eine Platzierung unter den ersten drei als realistisches Ziel ausgegeben.

Dass diese Vorgabe nun in Heerenveen umgesetzt werden konnte, unterstreicht die zielgerichtete Vorbereitung sowie die gewachsene Leistungsfähigkeit des deutschen Eisspeedway-Sports.

Der Gewinn der Bronzemedaille ist damit nicht nur ein beachtlicher internationaler Erfolg, sondern zugleich ein wichtiges Signal für den Bahnsport in Deutschland. Die Leistung der Mannschaft verdient hohe Anerkennung und zeigt, dass sich konsequente Nachwuchs- und Aufbauarbeit ebenso auszahlt wie das Engagement der Verantwortlichen, Vereine und ehrenamtlichen Helfer im Umfeld des Sports.

| „Ich habe zwar einen Haufen Punkte beigesteuert. Aber gewonnen hat die Bronzemedaille Christoph. Denn der hat sich da hinten durchgekämpft.“
Max Niedermaier

Ergebnis – Ice Speedway of Nations, Heerenveen

Stand nach den Vorläufen:

Finnland 31 Punkte: Max Koivula 18, Heikki Huusko 13, Arttu Lehtinen -
Schweden 29: Niclas Svensson 19, Ove Ledström 10, Melwin Björklin -
Deutschland 24: Max Niedermaier 19, Christoph Kirchner 5, Maximilian Niedermaier 0
Tschechien 20: Lukas Hutla 16, Andrej Divis 4, David Lizak N
Niederlande 19: Jasper Iwema 19, Sebastian Reitsma 4, Leon Kramer N
Österreich 10: Harald Simon 8, Martin Posch 2, Josef Kreuzberger 0

Lauf um Bronze
Deutschland – Tschechien 6:3

1. Max Niedermaier, 2. Lukas Hutla, 3. Christoph Kirchner, 4. Andrej Divis

Finale um Gold
Finnland – Schweden 5:4

1. Niclas Svensson, 2. Max Koivula, 3. Heikki Huusko, 4. Ove Ledström

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