Pressemitteilung der SVG Nr. 06 / 2026

Auftakt zur Europameisterschaft
SEC-Qualifikation in Stralsund
Am Samstag beginnt der Weg für die Aktiven zur diesjährigen Speedway-Europameisterschaft. Alle Fahrer, die sich nicht durch die Platzierung im vergangenen Jahr für die Finalrunde qualifizieren konnten, müssen nun zunächst über die Qualifikationsrunden und den dann noch folgenden Challenge ihr Glück versuchen.
Neben dem österreichischen Mureck und dem französischen Lamothe-Landeron wird auch eines dieser entscheidenden Rennen in Stralsund ausgetragen.
Und das Fahrerfeld liest sich schon sehr verheißungsvoll, denn unter den Teilnehmern sind einige, die bereits über Erfahrungen im SEC, aber auch im SGP verfügen.
Sicher zählen der ehemalige GP-Pilot Anders Thomsen (Dänemark) und die beiden Pawlicki-Brüder aus Polen mit zu den Favoriten, aber Überraschungen sind immer möglich. Für Deutschland sind in diese Qualifikationsrunde Kevin Wölbert, der sich derzeit in der Liga in bestechender Form präsentiert und Erik Riss gesetzt worden. Damit der Heimvorteil auch genutzt werden kann, kommt es natürlich auch auf die Fans an, die ihre Unterstützung im Pauli lautstark deutlich machen können.
Fahrerfeld:
Anders Thomsen (DK), Mathias Pollestad (N), Anti Vuolas (FIN), Jacob Thorsell (S), Tom Brennan (GB), Kevin Wölbert (D), Marko Levishyn (UK), Jewgeni Kostigows (LET), Kim Nilsson (S), Mika Meijer (NL), Przemyslaw Pawlicki (PL), Erik Riss (D), Vaclav Milik (TCH), Anze Grmek (SLO), Piotr Pawlicki (PL), Dimitri Berge (F), Reserve Mario Häusl (D), Hannah Grunwald (D)
Start: 25. April um 15:00 Uhr im Paul-Greifzu-Stadion in Stralsund
MSC Cloppenburg startet mit Heimrennen
Saisoneröffnung der 2. Speedway Bundesliga

Der MSC Cloppenburg eröffnet die Saison der 2. Speedway Bundesliga mit einem Heimrennen in der MSC Arena am kommenden Samstag. Nach wochenlanger Vorbereitung, intensiver Bahnpflege mit großem Helferteam ist alles für Fahrer und Zuschauer optimal vorbereitet. Das Team um Lukas Fienhage setzt auf eine Mischung aus erfahrenen Routiniers und jungen Talenten wie Carl und Jonny Wynant, Thies Schweer und Levi Fittkau. Sechs Teams nehmen der diesjährigen 2. Bundesliga teil, die Leistungsdichte ist extrem hoch, und es wird mit vielen engen Kämpfen gerechnet. Die gegnerischen Mannschaften sind der MSC Olching, angeführt von Martin Smolinski, die Herxheim Drifters um Daniel Spiller und die Teterower Hechte.
Gerade auf der engen Cloppenburger Bahn, die für ihren anspruchsvollen Radius bekannt ist, kann Erfahrung den entscheidenden Unterschied machen. Ein kleiner Ausrutscher, eine verpasste Linie – und schon ist ein Platz verloren.
Ein Wochenende für die ganze Familie Der MSC legt großen Wert darauf, den Bahnsport für alle weiterhin zugänglich zu machen. Die Eintrittspreise bleiben bewusst niedrig, um möglichst vielen Menschen den Besuch zu ermöglichen. Ein Stehplatz kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro für Jugendliche von 13 bis 17 Jahren sowie Menschen mit Schwerbehinderung und deren Begleitung. Kinder bis einschließlich 12 Jahre erhalten freien Eintritt.
Die vollständige Vorschau findet sich auf der SVG-Homepage.
Start: am 25. April um 19:00 Uhr; Training 18:00 Uhr im Stadion

Heimrennen der SLN in Güstrow
Ein Freitagabend für den Nachwuchs
Am 24. April richtet der MC Güstrow sein heimrennen in der Speedway-Liga Nord aus. Der Verein startet in diesem Jahr in allen drei Mannschaftswettbewerben und da die Förderung des Nachwuchses die Basis für eine erfolgreiche Arbeit ist, scheint es nur folgerichtig, dass die jüngsten Torros auch den Auftakt der Teamrennen auf dem Oval an der Plauer Chaussee bestreiten.
„Wir freuen uns auf die neue Saison und hoffen nach der sehr guten Entwicklung unseres Teams und den immer besseren Endplatzierungen der letzten Jahre, ein Wörtchen um den Podestplatz ganz oben mitzureden,“ schaut Teamchef Ralf Peters nicht nur auf das Heimrennen voraus.
Die MC Güstrow Torros nutzen für das Rennen am Freitagabend mit Start um 20 Uhr auch alle Reservepositionen aus und gehen mit dieser Aufstellung an den Start:
Dirk Pudel, Hannah Grunwald, Patrick Hyjek, Carlos Gennerich, Magnus Rau und Joel Schuck.
Mit am Start sind die Teterower Hechte und das Emsland Speedwayteam Dohren, die ihren Auftakt schon am vergangenen Wochenende hatten sowie die Frison Lions aus Moorwinkelsdamm.
Die einheimischen Torros hoffen natürlich auf die Unterstützung des einheimischen Publikums, denn gerade so ein Abend, der den Talenten von morgen gewidmet ist, kann die eigene Fangemeinde so richtig zusammenbringen.
Speedway-Liga Nord in Güstrow
Teams: MC Güstrow Torros, Teterower Hechte, Emsland Speedwayteam Dohren, Frison Lions Moorwinkelsdamm
Start: am 24. April um 20:00 Uhr; Training 19:00 Uhr; Güstrower Speedwaystadion an der Plauer Chaussee

Im ersten Lauf der Speedway-Liga Nord holten sich die Vorjahresgewinner aus Meißen am vergangenen Samstag in Teterow den Sieg vor den einheimischen Hechten und dem Emslandspeedwayteam
Ergebnis:
1.Meißen Hornets 40 (Richard Geyer 7, Marlon Hegener 10, Paul Weisheit 9, Levi Böhme 14
2. Teterower Hechte 38 (Danny Knakowski 8, Mika Frehse 13, Tim Arnold 8, Bruno Preibisch 9)
3. Emsland Speedwayteam Dohren 32 (Jörg Tebbe 11, Timo Wachs 11, Lenja Tebbe 5, Mike Jarczewski 5)
4. Neubrandenburg/Stralsund 10 (Mathias Borchert 1, Jasper Schiebe 3, Tim Widera 4, Louis Marquardt 2)

AUF DER HEIMBAHN DER HERR IM HAUS:
DIE TRANS MF LANDSHUT DEVILS ZEIGEN GEGEN ŚLĄSK ŚWIĘTOCHŁOWICE EINE STARKE LEISTUNG UND SIEGEN DEUTLICH Nach 52:37 nun auf dem zweiten Tabellenplatz – Debüt für zwei Youngster
Am Sonntag präsentierten sich die Trans MF Landshut Devils erstmals in diesem Jahr ihrem heimischen Publikum, und das auch noch mit einem Ergebnis, wie man es sich nur wünschen kann. Die Gastgeber zogen vor knapp 2.000 Zuschauern gegen Śląsk Świętochłowice bald davon und ließen keinen Zweifel daran, wer der Herr im Hause ist.
Beim Auftaktheat konnte sich Adrian Gala noch gegen Leon Flint und Kim Nilsson den Laufsieg holen, während Bartosz Szymura ohne Punkte blieb. Doch schon im folgenden Lauf der U21-Fahrer zeigten die Devils erstmals Zähne: Janek Konzack errang bei seinem Debüt auf der Heimbahn gleich den ersten Sieg, Mario Häusl hinter ihm sicherte das erste 5:1, dem sogleich ein zweites durch Wölbert / Castagna gegen Tonder / Borke folgte. Heat 4 wurde erst im dritten Anlauf beendet, und das letztlich auch nur mit zwei Fahrern aus Świętochłowice auf der Bahn, die ihre fünf Punkte sicher nach Hause fuhren. Nach dem ersten Start war Lukas Fienhage in der Mitte der Zielkurve ins Straucheln geraten, nach dem Rerun hatte Mario Häusl, in Führung liegend, einen Aufsteiger und kam ebenfalls zu Sturz. Doch die Devils zeigten sich von diesem kurzfristigen Rückschlag absolut unbeeindruckt und legten mit Leon Flint vor Matteo Boncinelli, Paco Castagna und Rune Thorst sowie Wölbert / Konzack gegen Gala / Tonder gleich darauf zwei Laufsiege hin, die ihnen bereits einen Vorsprung von 11 Punkten einbrachten.
Im weiteren Rennverlauf konnten sich die Gäste nur noch in den Heats 8 und 11 gegen die Landshuter durchsetzen, doch den Abstand nicht verkürzen. Mit zwei weiteren 5:1 durch Paco Castagna und Leon Flint gegen Bastian Borke und Jakub Brenski in Heat 10 sowie durch Castagna / Konzack gegen Boncinelli / Borke in Heat 14 bauten die Devils letztlich ihren Vorsprung auf 15 Punkte aus, da die übrigen Durchgänge jeweils mit einem Unentschieden endeten. Nach dem 13. Durchgang war ihnen der Sieg bereits nicht mehr zu nehmen, die beiden Finalläufe waren hauptsächlich für die Punktebilanz relevant.
Neben Janek Konczak, der sein Debüt im Devils-Rennanzug vergangenen Sonntag in Gniezno gegeben hatte, konnte in Heat 11 mit Hannah Grunwald noch ein weiteres Mitglied der Devils-U21-Fahrer Einstand auf der Bahn in der Ellermühle und in der Mannschaft feiern. Nicht zu vergessen Lukas Fienhage, der am Vortag noch in Frankreich im Renneinsatz war, abends von den Devils angefragt wurde und sich am frühen Sonntagmorgen ins Flugzeug gesetzt hatte, um es pünktlich zum Start nach Landshut zu schaffen.
Mit diesem Sieg gegen Śląsk Świętochłowice katapultieren sich die Niederbayern sogleich auf Platz zwei der aktuellen Tabelle der Krajowa Liga Zuzlowa. Dementsprechend zufrieden zeigen sich nach dem gelungenen Rennsonntag die Verantwortlichen des Clubs. „Wir sind überglücklich über diesen Sieg und die Leistung, die das Team gezeigt hat. Drei unserer Fahrer waren heute zweistellig, und Janek scheint die Bahn hier gut zu liegen. Besonders freut es mich, daß Kevin Wölbert heute sichtlich Spaß an der Arbeit hatte und verdientermaßen vom Publikum zum ‚Teufel des Tages‘ gewählt wurde“, so Teammanager Krzystof Zielinski. „Die einzige wirkliche Zitterpartie war eigentlich das Wetter“, ergänzt die Zweite Vorsitzende Kerstin Rudolph mit einem Augenzwinkern. „Lange mußten wir noch mit Regen knapp vor oder während des Rennens rechnen, so daß wir auf eine zusätzliche Bewässerung der Bahn zunächst verzichtet hatten. Dies mußten wir dann während des Rennens nachholen. Abgesehen davon, Kompliment an die Mannschaft, die hier von Anfang an mit erklärtem Siegeswillen an den Start gegangen ist und nichts hat anbrennen lassen – so machen wir dann gerne weiter!“.
Śląsk Świętochłowice war mit einem Fanbus angereist; die Fans beider Clubs feuerten ihre Mannschaften Seite an Seite an und feierten nach Ende des Rennens noch ausgelassen miteinander. Eine schönere Abrundung des Renntages kann man sich nicht wünschen.
Für die Trans MF Landshut Devils geht es schon am kommenden Sonntag weiter, wenn das nächste Auswärtsrennen – diesmal in Krakow – auf dem Terminplan steht.
Text: Claudia Patzak
DAS ERGEBNIS IM EINZELNEN
Trans MF Landshut Devils – 52
9 Kim Nilsson: 1, 3, 3 - 7
10 Lukas Fienhage: ex, 1, 0, 0 - 1
11 Leon Flint: 2, 3, 2*, 2, 2 - 11+1
12 Paco Castagna : 2*, 1, 3, 2, 3 - 11+1
13 Kevin Wölbert : 3, 3, 2, 3, 1* - 12+1
14 Mario Häusl : 2*, ex, ex - 2+1
15 Janek Konzack : 3, 2*, 1*, 2* - 8+3
16 Hannah Grunwald : 0 0
Śląsk Świętochłowice – 37
1 Adrian Gala : 3, 1, 1 – 5
2 Mateusz Tonder : 1, ex, 2, 3, 0 - 6
3 Bartosz Szymura : 0 0
4 Rune Thorst : 3, 0, 1, 3, 2, 3 - 12
5 Bastian Borke : 0, 2, 1, ex - 3
6 Jakub Brenski : 1, 2, ex - 3
7 Leon Szlegiel : 0, 0, 1*, 0 - 1+1
8 Matteo Boncinelli : 2, 3, 1*, 1 - 7+1
H1: Gala, Flint, Nilsson, Szymura – 3:3
H2: Konzack, Häusl, Brenski, Szlegiel – 5:1 (8:4)
H3: Wölbert, Castagna, Tonder, Borke – 5:1 (13 :5)
H4: Thorst, Brenski – 0:5 (13:10)
H5: Flint, Boncinelli, Castagna, Thorst – 4:2 (17:12)
H6: Wölbert, Konzack, Gala – 5:1 (22:13)
H7: Nilsson, Borke, Fienhage, Szlegiel – 4:2 (26:15)
H8: Boncinelli, Wölbert, Thorst – 2:4 (28:19)
H9: Nilsson, Tonder, Szlegiel, Fienhage – 3:3 (31:22)
H10: Castagna, Flint, Borke, Brenski – 5:1 (36:23)
H11: Thorst, Castagna, Gala, Grunwald – 2:4 (38:27)
H12: Tonder, Flint, Konzack, Szlegiel – 3:3 (41:30)
H13: Wölbert, Thorst, Boncinelli, Fienhage – 3:3 (44:33)
H14: Castagna, Konzack, Boncinelli – 5:1 (49:34)
H15: Thorst, Flint, Wölbert, Tonder – 3:3 (52:37)

