Pressemitteilung der SVG Nr. 17 / 2026
1.Speedway-Bundesliga
Wittstocker Wölfe und Stralsunder Nordsterne gewinnen Heimrennen

Mit einem kompakten Wochenende startete die 1. Speedway-Bundesliga in die Saison und alle Teams waren im Einsatz. Nun stehen die Nordsterne dank eines hohen Heimsiegs an der Tabellenspitze, gefolgt von den Wölfen vom MSC Wittstock.

Wölfe zu Hause
erfolgreich
Den Auftakt machte die Begegnung zwischen dem Vizemeister aus Wittstock und dem Titelverteidiger aus Güstrow. Das Teammanagement der einheimischen Wölfe setzte mit Jesper Knudsen und Marko Levishin auf Kontinuität, denn die beiden waren schon vor einem Jahr bei der gleichen Begegnung dabei und verpflichteten dazu Adrian Cyfer und Jacob D. Jensen. Besonders erfolgreich war der Einsatz des deutschen Juniorenmeisters und frisch gekürten Dritten des SON 2, Janek Kozack, der sicherlich den Unterschied ausmachte und punktbester Fahrer der Wölfe wurde.
Für die Torros starteten, wie vor einem Jahr, Kacper Pludra, Villads Nagel und Valentin Grobauer. Dazu kamen die drei Junioren aus der eigenen Nachwuchsförderung Tyler Haupt, Carlos Gennerich und Hannah Grunwald.
Die Gäste begannen gleich mit einem Doppelsieg, aber davon konnten sich die Gastgeber schnell erholen und glichen im 4. Lauf zum Unentschieden aus. Dieses hielt sich bis zum Lauf 8, was eindeutig für das spannende Match zwischen den beiden Teams spricht. In den weiteren Punktläufen gelang es den Wölfen klar, die Gäste zu beherrschen und bis zum Lauf 12 einen Vorsprung von 8 Zählern herauszufahren. Maßgeblichen Anteil hatten die guten Starts der Fahrer des einheimischen Teams, offensichtlich hatten sie sich bestens auf ihre Heimbahn eingestellt.
Den Sieg vor Augen gelang den Wölfen im ersten Finale ein Doppelsieg und so konnten die Torros im abschießenden Heat den Abstand nur noch auf 10 Punkte reduzieren. Mit diesem Heimsieg startete der MSC Wölfe Wittstock erfolgreich in die Saison und macht eine deutliche Ansage im Kampf um den Titel.

Nordsterne gewinnen
Heimrennen deutlich
Keine 24 Stunden später mussten die Wölfe bei den Nordsternen in Stralsund antreten.
In einer ebenfalls spannungsgeladenen Begegnung konnten auch hier die Gastgeber den Erfolg erzielen und holten einen vom Publikum umjubelten Heimsieg.
Der Charakter des Rennens war aber im Vergleich zum Vortag vollkommen anders.
Zunächst starteten die Nordsterne mit einem 4 zu 2 ist Match und dieser Zwei-Punkte-Vorsprung hielt bis zum Ende des ersten Durchgangs. Dann kamen die Wölfe stark zurück und holten sich mit einem Doppelsieg die Führung. Anschließend gelangen der Heimmannschaft zwei Doppelsiege in Folge, so dass sie ihrerseits eine Führung von 6 Punkten erkämpften. Der nächste Durchgang war ausschließlich durch Unentschieden geprägt, aber den letzten Blocks begannen die Wölfe wieder mit einem Doppelsieg. Und genauso wie vorher, holten auch hier die Nordsterne danach zwei Doppelsiege zu ihren Gunsten.
Insgesamt gab es neben 5 unentschieden ausgegangenen Läufen 7 Doppelsiege von beiden Teams. Dabei gingen die Emotionen hin und her, denn dem Aufbäumen der Wölfe folgte meist prompt die Reaktion der Nordsterne.
Mit 10 Punkten Vorsprung gingen die Strelasunder in die Finals und sicherten sich mit einem Unentschieden in Lauf 13 den Heimsieg, welchen sie mit einem abschließenden Doppelsieg und einem 14-Punkte-Vorsprung feiern konnten.
Nach diesen beiden Begegnungen an einem kompakten Wochenende der 1. Speedway-Bundesliga, welches mit zwei mitreißenden Rennen einfach Lust auf Mehr gemacht hat, stehen die Nordsterne dank des hohen Heimsiegs an der Spitze der Tabellenwertung und müssen nun am 12. Juni zu den MC Güstrow Torros, die nach ihrer Auftaktniederlage hinter dem MSC Wölfe Wittstock, der weiterhin alle Chancen auf den Gesamterfolg hat, den letzten Platz einnehmen.



